Was soll am Ende entschieden werden?
Geht es um eine Planung, eine Abrechnung, eine Reparatur oder einen Nachweis? Das Ziel bestimmt, ob Sie Bilder, Maße, Mengen oder Befunde brauchen – und damit, welche Leistung Sie im Projektplaner wählen.
Projektplaner · Anfrage in vier Schritten
Mit dem Projektplaner beschreiben Sie Ihr Vorhaben selbst: Leistung wählen, Projekt einordnen, Ergebnisse festlegen, abschicken. Dabei sehen Sie, welche Faktoren den Preis bestimmen und wie Sie den Drohneneinsatz vorbereiten. Das schriftliche Angebot folgt nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Projektplaner
So können Sie Ihr Drohnenprojekt planen, auch wenn noch nicht alles feststeht: Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach offen – fehlende Punkte klären wir im Erstgespräch. Parallel entsteht Ihr Projektsteckbrief, der mit Ihrer Anfrage an ViPoint-Air geht.
Leitfaden
Am Anfang steht nicht die Technik, sondern Ihre Frage. Wer ein Drohnenprojekt planen möchte, klärt zuerst, was am Ende entschieden werden soll – dann ergibt sich die passende Leistung fast von selbst, und niemand bezahlt für Daten, die keiner braucht.
| Ihr Ziel | Passende Leistung | Typisches Ergebnis |
|---|---|---|
| Aktuelle Planungsgrundlage | Drohnenvermessung | Orthofoto, Geländemodell |
| Gebäude oder Gelände in 3D | Drohnenvermessung | Punktwolke, texturiertes 3D-Modell |
| Menge auf Halden oder im Aushub | Volumenberechnung | Volumenbericht in m³, Differenzmodell |
| Baufortschritt nachweisen | Baustellendokumentation | Luftbilder, Orthofotos, Zeitreihe |
| Dachschaden finden | Dachinspektion | Bildbericht mit markierten Befunden |
| Ertragsverlust der Solaranlage klären | PV-Inspektion | Befundliste mit Wärme- und Echtbildern |
| Rehkitze vor der Mahd retten | Thermografie | Gemeldete Fundstellen am Mähtag |
| Pläne oder BIM aus dem Bestand | Scan-to-BIM | Punktwolke, BIM-Modell, Grundrisse, Schnitte |
Geht es um eine Planung, eine Abrechnung, eine Reparatur oder einen Nachweis? Das Ziel bestimmt, ob Sie Bilder, Maße, Mengen oder Befunde brauchen – und damit, welche Leistung Sie im Projektplaner wählen.
Ein Planer braucht andere Formate als ein Dachdecker, ein Controller andere als eine Versicherung. Davon hängen Formate und Detailtiefe ab, die Sie im dritten Schritt festlegen.
Soll nur der aktuelle Zustand erfasst werden, oder wollen Sie Veränderungen über die Zeit verfolgen? Wiederholungen erfordern feste Flugrouten und Passpunkte – und lassen sich effizienter planen.




Inspektion oder Vermessung? Bei der Inspektion steht der Zustand im Vordergrund – Ergebnis ist meist ein Bildbericht. Bei der Vermessung geht es um Lage, Maße, Höhen und Mengen in einem Koordinatensystem. Beides lässt sich in einem Drohneneinsatz kombinieren: Aus einem Flug können Orthofoto, Höhenmodell, Volumen und Fotodokumentation gleichzeitig entstehen.
Recht & Geozonen
Sie müssen kein Drohnenrecht kennen, wenn Sie ein Drohnenprojekt planen. Die luftrechtliche Prüfung gehört bei ViPoint-Air zur Projektvorbereitung. Einige Punkte liegen aber bei Ihnen – diese Übersicht zeigt, welche.
Wetter & Termin
Wer ein Drohnenprojekt planen will, sollte das Wetter einkalkulieren, denn jeder Drohneneinsatz hängt davon ab. Für viele Projekte wird deshalb ein Zeitfenster statt eines festen Tages vereinbart – das ist sinnvoller als ein Flug bei ungeeigneten Bedingungen, der nur unbrauchbare Daten liefern würde.
| Einsatz | Gute Bedingungen | Hinweis zum Termin |
|---|---|---|
| Vermessung, Dokumentation, Dachinspektion | Trocken, wenig Wind, gute Sicht und gleichmäßiges Licht | Ganzjährig möglich; Schnee kann Halden- und Dachaufnahmen verfälschen |
| PV-Inspektion | Mindestens 600 W/m² Einstrahlung, höchstens 2/8 Haufenwolken, höchstens 4 Beaufort | Frühjahr bis Herbst an klaren Tagen, Flugtag kurzfristig nach Prognose |
| Rehkitzrettung | Früh morgens vor Sonnenaufgang bis kurz danach | Im Mai und Juni vor der ersten Mahd – am besten frühzeitig anfragen |
| Gebäudethermografie | Kalte Jahreszeit mit deutlichem Innen-Außen-Unterschied | Sonneneinstrahlung auf die Fassade stört die Messung |
| Flachdächer im Wärmebild | Abends nach sonnigen Tagen | Nasse Oberflächen, Wind und Spiegelungen stören |
Genauigkeit & Passpunkte
Mit RTK und Passpunkten sind Genauigkeiten im Zentimeterbereich realistisch – unter optimalen Bedingungen nennen die AGB für die Lage ±1–3 cm (1 Sigma). Wer ein Drohnenprojekt planen möchte, sollte deshalb festlegen, welche Genauigkeit wirklich gebraucht wird – denn mehr Genauigkeit bedeutet mehr Aufwand.
| Faktor | Einfluss | So wird er berücksichtigt |
|---|---|---|
| Bodenauflösung (GSD) | Kleinere Pixel am Boden bedeuten feinere Details und genauere Messungen. | Flughöhe und Kamera werden aus der Zielgenauigkeit abgeleitet. |
| RTK-Positionierung | Zentimetergenaue Bildpositionen verbessern die Lage des gesamten Datensatzes. | Die Qualität der Korrekturdaten wird während des Flugs überwacht. |
| Passpunkte | Binden den Datensatz zuverlässig an das Koordinatensystem an. | Werden mit GNSS eingemessen und gleichmäßig verteilt. |
| Kontrollpunkte | Zeigen unabhängig, wie genau das Ergebnis tatsächlich ist. | Abweichungen werden dokumentiert und mitgeliefert. |
| Oberfläche | Bewuchs, Wasser und spiegelnde Flächen erschweren die Bildzuordnung. | Problembereiche werden vorab benannt und im Ergebnis gekennzeichnet. |
Wichtig bei BewuchsEine photogrammetrische Drohnenvermessung misst die sichtbare Oberfläche. Unter dichtem Bewuchs oder hohem Gras liegt das tatsächliche Gelände tiefer. Für ein Geländemodell werden solche Bereiche gefiltert oder mit zusätzlichen Bodenpunkten ergänzt – deshalb fragt der Projektplaner nach der Geländeart.
Ergebnisse & Formate
Wer ein Drohnenprojekt planen will, legt die Ergebnisse am besten vor dem Auftrag fest. Welche Dateien Sie erhalten, wird projektbezogen abgestimmt – damit sie in Ihrer Software ohne Umwege funktionieren. Im Projektplaner wählen Sie die gewünschten Ergebnisse bereits passend zur Leistung aus.
| Format | Inhalt | Typische Verwendung |
|---|---|---|
| JPG / MP4 | Fotos und Videos | Dokumentation, Präsentation, Marketing |
| GeoTIFF | Orthofotos und Höhenmodelle | CAD, GIS, Lagepläne, Volumen |
| LAS / LAZ | Punktwolken | Auswertung, Modellierung, BIM |
| OBJ / FBX | 3D-Modelle | Visualisierung, Bestand, Gutachten |
| Berichte | Volumen, Inspektion, Befunde | |
| E57, RVT, IFC, DWG | Punktwolke innen und außen, BIM-Modell und Pläne | Scan-to-BIM mit den Nachunternehmern Vitwin und vidraw |
Vorbereitung vor Ort

Wer ein Drohnenprojekt planen will, denkt auch an den Einsatztag. Nach der Auftragsbestätigung erhalten Sie eine kurze Übersicht mit allem, was vor Ort wichtig ist. Meist sind nur wenige Handgriffe nötig – Ihr Projektsteckbrief zeigt die passende Checkliste schon beim Planen.
| Leistung | Besonders wichtig vor Ort |
|---|---|
| Volumenberechnung | Materialbewegung während des Flugs stoppen, Haldenfuß freihalten, Sorten benennen |
| PV-Inspektion | Anlage in Betrieb, Belegungs- und Stringplan, Hinweis auf die letzte Reinigung |
| Scan-to-BIM | Zugang zu allen Räumen inklusive Keller, Dachboden und Technik, Nutzer informieren |
| Rehkitzrettung | Helfer und Ausrüstung, Jagdausübungsberechtigte einbinden, Mahd direkt nach der Suche |
| Dachinspektion | Bekannte Problemstellen nennen, Startplatz am Gebäude |
| Baustellendokumentation | Startplatz, Unterweisung und Regeln für Kran- und Maschinenbetrieb |
Preisfaktoren
Wer ein Drohnenprojekt planen will, fragt meist zuerst nach dem Preis. Pauschalpreise ohne Kenntnis des Projekts wären aber unseriös. Deshalb nennt der Projektplaner keine Zahlen, sondern die Faktoren, die den Aufwand bestimmen. Den Preis inklusive Anfahrt erhalten Sie im schriftlichen Angebot.
Fläche lieber grob als gar nicht angebenWeicht die tatsächliche Fläche um mehr als 10 % von der vereinbarten ab, können laut AGB beide Seiten die Bedingungen anpassen. Eine ehrliche Schätzung im Projektplaner hilft deshalb beiden Seiten – und „Noch unbekannt“ ist ebenfalls eine gute Antwort.
Ablauf
Nach dem Absenden landet Ihr Projektsteckbrief direkt bei Maximilian Sager, der Ihr Projekt auch plant und fliegt. Danach folgt jeder Drohneneinsatz demselben klaren Ablauf – vom Ziel bis zur Übergabe. So können Sie Ihr Drohnenprojekt planen und wissen vorab, was Sie wann erhalten.
Welche Information wird gebraucht, von wem und wofür? Rückfragen zum Steckbrief kommen zeitnah.
Leistungsumfang, Ergebnisse, Formate, Termin und Preis – schriftlich nach dem kostenlosen Erstgespräch.
Geozonen, Zustimmungen, Wetter und Abstimmung vor Ort.
Befliegung mit RTK, bei Bedarf mit Passpunkten oder Wärmebild.
Geprüfte Ergebnisse in den vereinbarten Formaten mit Erläuterung.
Häufige Fragen
Nein. Pflicht sind nur Name, E-Mail-Adresse und die Bestätigung der Datenschutzhinweise. Alle Projektfragen sind freiwillig – Sie können Ihr Drohnenprojekt planen, ohne jedes Detail zu kennen. Was noch offen ist, wird im kostenlosen Erstgespräch geklärt.
Nein. Pauschalpreise ohne Kenntnis des Projekts wären unseriös. Der Planer zeigt die Faktoren, die den Preis beeinflussen. Den Preis inklusive Anfahrt nennt das schriftliche Angebot.
Nein. Sie senden eine unverbindliche Anfrage. Ein Vertrag kommt laut AGB erst durch Ihre Auftragsbestätigung in Textform zustande, also mit der Unterzeichnung des Angebots.
Ihre Angaben werden ausschließlich verwendet, um Ihre Anfrage zu bearbeiten und ein Angebot zu erstellen. Der Projektsteckbrief wird per E-Mail an ViPoint-Air übermittelt. Eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, Sie wünschen ausdrücklich die Einbindung eines Nachunternehmers. Details stehen in den Datenschutzhinweisen.
Der Planer fragt, welche Unterlagen vorhanden sind. Die Dateien selbst schicken Sie am einfachsten nach dem Absenden per E-Mail an info@vipoint-air.de – Lagepläne, Kartenausschnitte und Fotos helfen, Aufwand und Methode schneller einzuschätzen.
Auch dann können Sie Ihr Drohnenprojekt planen: Wählen Sie im ersten Schritt „Noch unklar – bitte beraten“ und beschreiben Sie kurz Ihr Ziel. Im Erstgespräch wird gemeinsam geklärt, welche Daten sinnvoll sind – manchmal ist es eine Kombination mehrerer Leistungen.
Ja, das ist oft besonders wirtschaftlich. Aus einem Flug können Orthofoto, Höhenmodell, Volumen und Fotodokumentation gleichzeitig entstehen. Wählen Sie im Planer die wichtigste Leistung und nennen Sie weitere in Ihrer Nachricht.
Die luftrechtliche Prüfung und das Einholen nötiger Genehmigungen übernimmt ViPoint-Air. Von Ihnen wird die Zustimmung für Ihr eigenes Grundstück benötigt und gegebenenfalls ein Kontakt zu Eigentümern, Betreibern oder Nachbarn, falls deren Flächen überflogen werden müssen.
Einsatzgebiet sind Bayern und Baden-Württemberg, Sitz ist Königsbrunn bei Augsburg. Projekte in anderen Regionen werden nach Absprache geprüft. Die Anfahrt ist Teil des schriftlichen Angebots.
Dann wird der Termin verschoben und gemeinsam ein neuer vereinbart. Laut AGB entstehen Ihnen durch eine wetterbedingte Verschiebung keine Mehrkosten, und sie gilt nicht als Stornierung.
Nein. ViPoint-Air liefert technische Maße und Geodaten als Grundlage für Ihre weitere Planung – keine Grenzfeststellungen und keine Gebäudeeinmessungen für das Liegenschaftskataster.
Anfragen werden zeitnah beantwortet, oft mit ersten Rückfragen zum Projektsteckbrief. Bei dringenden Fällen, etwa nach einem Sturmschaden, ist ein Anruf unter +49 1523 2083702 der schnellste Weg.
Hilfreich sind Bestandspläne oder Fotos, der Verwendungszweck, die geschätzte Fläche und die Anzahl der Geschosse inklusive Keller und Dachgeschoss. Eine Anfrage genügt: Die Abstimmung mit den Nachunternehmern Vitwin und vidraw übernimmt ViPoint-Air, und Sie erhalten ein Angebot.
Ja. Geben Sie im Planer Turnus oder Rhythmus an, etwa für Baustellen oder Halden – dann wird jeder Drohneneinsatz gleich geplant. Für regelmäßige Befliegungen können laut AGB Rahmenverträge geschlossen werden, die Laufzeit, Intervalle und Konditionen festlegen.