Leistung · Vermessung & Geodaten

Drohnenvermessung in Augsburg und Bayern – präzise Geodaten in 3D.

Orthofotos, Punktwolken, Geländemodelle und 3D-Modelle aus der Luft: RTK-gestützt erfasst, photogrammetrisch ausgewertet und in Ihrem Koordinatensystem übergeben – als belastbare Grundlage für Planung, Bestand und Abrechnung.

Drohnenvermessung: nach Höhe eingefärbte Punktwolke eines Wohnhauses
ErgebnisPunktwolke · LAS
BezugRTK + Passpunkte
  • ErgebnisseOrthofoto, Punktwolke, DGM, 3D
  • GenauigkeitZentimeterbereich möglich
  • KoordinatenNach Projektvorgabe
  • ÜbergabeGeoTIFF, LAS, OBJ, PDF

Überblick

Was ist Drohnenvermessung?

Kurz erklärt

Bei der Drohnenvermessung überfliegt eine Drohne ein Gebiet auf geplanten Bahnen und nimmt hunderte überlappende Fotos auf. Mit Photogrammetrie entstehen daraus georeferenzierte Orthofotos, Punktwolken, Höhenmodelle und 3D-Modelle, in denen sich Längen, Flächen, Höhen und Volumen messen lassen.

Keine hoheitliche Vermessung. ViPoint-Air liefert technische Maße und Geodaten als Grundlage für Ihre weitere Planung – keine Grenzfeststellungen und keine Gebäudeeinmessungen für das Liegenschaftskataster.

Orthofoto aus einer Drohnenvermessung mit markierter Grundstücksfläche
Orthofoto eines Grundstücks mit hervorgehobener Fläche

Fläche statt Einzelpunkte

Gegenüber der klassischen Aufnahme mit Tachymeter oder GNSS-Rover erfasst die Drohne nicht einzelne Punkte, sondern die komplette Oberfläche. Das spart vor allem bei großen, unwegsamen oder gefährlichen Flächen viel Zeit – und liefert eine lückenlose Dokumentation, auf die Sie später jederzeit zurückgreifen können.

Technik und Einsatzgebiet

ViPoint-Air arbeitet dafür mit der DJI Matrice 4E, RTK-Korrekturdaten und bei Bedarf mit Passpunkten, die mit einem Emlid Reach RS3 eingemessen werden. Vom Standort Königsbrunn aus wird die Drohnenvermessung in ganz Bayern und Baden-Württemberg angeboten.

Ergebnisse

Orthofoto, Punktwolke & Co. – was die Drohnenvermessung liefert.

Aus einem einzigen Bildflug entstehen mehrere Produkte. Welche davon Sie brauchen, hängt vom Einsatzzweck ab – das wird vor der Befliegung gemeinsam festgelegt. Zusätzliche Auswertungen aus demselben Flug sind möglich, solange die Rohdaten vorliegen – laut AGB 30 Tage nach der Lieferung.

Orthofoto

Lagerichtiges, entzerrtes Luftbild in hoher Auflösung. Ideal als Hintergrund für Lagepläne, für Flächenbilanzen, Baustelleneinrichtung und Abstimmungen mit Behörden oder Nachbarn.

Punktwolke

Millionen farbige Messpunkte mit Lage und Höhe. Grundlage für Schnitte, Höhenauswertungen, Abstände und die Weiterverarbeitung zu CAD- und BIM-Modellen.

Oberflächenmodell (DOM)

Höhenraster der gesamten Oberfläche inklusive Gebäuden, Halden und Bewuchs. Damit lassen sich Höhenunterschiede, Gefälle und Volumen flächig auswerten.

Geländemodell (DGM)

Bereinigtes Modell des Geländes ohne Gebäude und Bewuchs. Hilfreich für Entwässerung, Erdbau, Außenanlagen und Vorplanungen.

Texturiertes 3D-Modell

Fotorealistisches Modell von Gebäuden, Dächern und Gelände. Es eignet sich für Präsentationen, Sanierungsplanung, Bestandsdokumentation und Gutachten.

Pläne, Maße & BIM

Maße, Flächen und Höhen als PDF-Bericht. Mit Scan-to-BIM entstehen über den Partner vidraw Grundrisse, Schnitte und BIM-Modelle.

Anwendungen

Wofür Unternehmen in Augsburg und Bayern Drohnenvermessung nutzen.

Überall dort, wo eine aktuelle, flächendeckende Datengrundlage gebraucht wird – schneller und vollständiger, als es eine punktweise Aufnahme leisten kann.

  • Bestandsaufnahme für Planer

    Aktueller Zustand von Grundstück, Gebäuden und Umgebung als Orthofoto und Punktwolke – bevor Architekten und Fachplaner mit dem Entwurf beginnen.

  • Baustelleneinrichtung

    Lagerflächen, Zufahrten, Kranstandorte und Logistik auf einem aktuellen Orthofoto planen und mit allen Beteiligten abstimmen.

  • Erdbau und Massen

    Urgelände, Aushub und Aufschüttungen erfassen und daraus Massen berechnen. Mehr dazu unter Volumenberechnung.

  • Gelände und Außenanlagen

    Höhenmodelle für Entwässerung, Wegeplanung, Parkplätze und Grünflächen – auch auf großen Arealen.

  • Dachflächen für PV-Planung

    Dachgeometrie, Neigungen, Aufbauten und Verschattungsquellen aus dem 3D-Modell ableiten, bevor die Belegung geplant wird.

  • Industrie- und Werksgelände

    Werksflächen, Lagerplätze und Infrastruktur flächendeckend dokumentieren – als Grundlage für Erweiterungen, Facility Management und Genehmigungen.

Im Projektverlauf

Drohnenvermessung in jeder Phase eines Bauprojekts.

Geodaten aus der Luft sind nicht nur zu Beginn gefragt. Über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts – angelehnt an die Leistungsphasen der HOAI – entstehen immer wieder neue Fragestellungen.

  1. 01

    Grundlagen

    Orthofoto, Geländemodell und Punktwolke zeigen den Ist-Zustand. Planer starten mit aktuellen Daten statt mit veralteten Karten oder Handaufmaßen.

  2. 02

    Planung

    Höhen, Gefälle und Nachbarbebauung fließen in Entwurf und Genehmigungsplanung ein. Das 3D-Modell erleichtert die Abstimmung mit Bauherr und Behörden.

  3. 03

    Ausführung

    Wiederkehrende Befliegungen dokumentieren Erdbau, Rohbau und Logistik. Abweichungen werden früh sichtbar, Mengen lassen sich laufend nachvollziehen.

  4. 04

    Abrechnung

    Aushub, Auffüllungen und Lagerbestände werden über Differenzmodelle ermittelt – nachvollziehbar dokumentiert für Auftraggeber und Nachunternehmer.

  5. 05

    Betrieb

    Nach der Fertigstellung dienen die Daten als digitaler Bestand für Facility Management, Erweiterungen und spätere Inspektionen von Dach und Fassade.

Projektbeispiele

Ergebnisse aus der Praxis – direkt aus der Auswertung.

Alle Bilder auf dieser Seite stammen aus eigenen Befliegungen von ViPoint-Air. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Ergebnisse je nach Aufgabe aussehen.

Punktwolke eines Einfamilienhauses mit farbiger Höhenskala

Wohnhaus als Punktwolke

Die Farben zeigen die Höhe jedes Punkts, im Beispiel zwischen 555 und 580 Metern. Dachneigung, Traufhöhe, Gauben und selbst die Satellitenschüssel lassen sich direkt vermessen – eine solide Grundlage für Umbau- oder PV-Planung.

3D-Modell einer Kiesgrube mit Bagger, Förderband und Halden

Kiesgrube als 3D-Modell

Abbauwand, Fahrwege, Brecheranlage und Halden in einem texturierten Modell. Aus denselben Daten entstehen Höhenmodell und Volumen der einzelnen Halden – und bei wiederholter Befliegung die Veränderung zwischen zwei Stichtagen.

Orthofoto eines bebauten Grundstücks aus der Vogelperspektive

Grundstück als Orthofoto

Gebäude, Zufahrten, Stellplätze und Grünflächen in einer lagerichtigen Draufsicht. Flächen und Abstände lassen sich darin messen, das Bild dient als Hintergrund für Lage- und Freiflächenpläne.

Methode

Photogrammetrie: so entstehen Geodaten aus Luftbildern.

Photogrammetrie bedeutet wörtlich „Messen im Bild“. Die Drohne fotografiert das Gebiet auf parallelen Flugbahnen, wobei sich benachbarte Bilder stark überlappen – typischerweise um 70 bis 80 Prozent in Flugrichtung und um 60 bis 70 Prozent zwischen den Bahnen. Jeder Geländepunkt ist dadurch auf vielen Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen.

Maß direkt im 3D-Modell abgegriffen

Von Fotos zur Punktwolke

Die Auswertesoftware erkennt in den Bildern tausende identische Merkmale und berechnet daraus die exakte Position und Ausrichtung jeder Aufnahme. Anschließend entsteht durch dichte Bildzuordnung die Punktwolke, aus ihr das Oberflächenmodell und schließlich das entzerrte Orthofoto.

Lagerichtig angebunden

Damit die Ergebnisse nicht nur in sich stimmig, sondern auch lagerichtig sind, wird der Datensatz über RTK-Positionen der Drohne und eingemessene Passpunkte an das vereinbarte Koordinatensystem angebunden. Welches Koordinaten- und Höhensystem verwendet wird, richtet sich nach Auftrag und Region – entscheidend ist, dass die Daten zu Ihren Plänen passen.

Genauigkeit

Wie genau ist eine Drohnenvermessung?

Mit RTK und Passpunkten sind Genauigkeiten im Zentimeterbereich realistisch. Entscheidend ist aber, welche Genauigkeit Ihr Projekt wirklich braucht – und welche Faktoren sie beeinflussen.

Einflussfaktoren auf die Genauigkeit einer Drohnenvermessung
FaktorEinflussSo wird er berücksichtigt
Bodenauflösung (GSD)Kleinere Pixel am Boden bedeuten feinere Details und genauere Messungen.Flughöhe und Kamera werden aus der Zielgenauigkeit abgeleitet.
RTK-PositionierungZentimetergenaue Bildpositionen verbessern die Lage des gesamten Datensatzes.Die Qualität der Korrekturdaten wird während des Flugs überwacht.
PasspunkteBinden den Datensatz zuverlässig an das Koordinatensystem an.Werden mit GNSS eingemessen und gleichmäßig verteilt.
KontrollpunkteZeigen unabhängig, wie genau das Ergebnis tatsächlich ist.Abweichungen werden dokumentiert und mitgeliefert.
OberflächeBewuchs, Wasser und spiegelnde Flächen erschweren die Bildzuordnung.Problembereiche werden vorab benannt und im Ergebnis gekennzeichnet.
Wetter und LichtWind, harte Schatten und wechselnde Bewölkung mindern die Qualität.Flugtermine werden nach Wetterlage geplant und bei Bedarf verschoben.

Wichtig bei BewuchsEine photogrammetrische Drohnenvermessung misst die sichtbare Oberfläche. Unter dichtem Bewuchs oder hohem Gras liegt das tatsächliche Gelände tiefer. Für ein Geländemodell werden solche Bereiche gefiltert oder mit zusätzlichen Bodenpunkten ergänzt – das wird vor dem Auftrag offen angesprochen.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum fertigen Datensatz.

Eine Drohnenvermessung ist kein spontaner Flug, sondern ein geplanter Messeinsatz. So läuft er bei ViPoint-Air ab.

Flugplanung für eine Drohnenvermessung: Kartierungsbereich wird auf der Fernsteuerung festgelegt
  1. 01

    Ziel und Genauigkeit klären

    Welche Ergebnisse brauchen Sie, in welchem Koordinatensystem und mit welcher Genauigkeit? Daraus ergeben sich Flughöhe, Überlappung und Passpunktkonzept.

  2. 02

    Fluggebiet prüfen

    Geozonen, Hindernisse, Abstände, Zufahrt und Ansprechpartner vor Ort werden geprüft. Notwendige Zustimmungen werden rechtzeitig eingeholt.

  3. 03

    Passpunkte und Befliegung

    Passpunkte werden ausgelegt und mit GNSS eingemessen. Danach fliegt die Drohne die geplanten Bahnen automatisch ab, RTK-gestützt und mit Sichtkontakt.

  4. 04

    Photogrammetrische Auswertung

    Die Bilder werden zu Punktwolke, Höhenmodell, Orthofoto und 3D-Modell verarbeitet. Kontrollpunkte zeigen, ob die geforderte Genauigkeit erreicht ist.

  5. 05

    Übergabe mit Dokumentation

    Sie erhalten die Daten in den vereinbarten Formaten mit Angaben zu Aufnahmedatum, Koordinatensystem, Höhenbezug und Genauigkeit.

Datenformate

Orthofoto, Punktwolke, Modell – in Ihrem Format.

Die Ergebnisse der Drohnenvermessung werden so geliefert, dass sie in Ihrer Software ohne Umwege funktionieren. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich eine kompakte Übersicht, welche Datei wofür gedacht ist und mit welcher Software sie sich öffnen lässt.

Ergebnisse und Datenformate der Drohnenvermessung
ErgebnisTypische FormateGeeignet für
OrthofotoGeoTIFF, JPG mit GeoreferenzCAD, GIS, Lagepläne, Präsentationen
PunktwolkeLAS, LAZAuswertung, Modellierung, BIM-Ableitung
HöhenmodellGeoTIFF-RasterGefälle, Volumen, Entwässerung
3D-ModellOBJ, FBXVisualisierung, Bestand, Gutachten
BerichtPDFDokumentation, Freigaben, Abrechnung

Methodenvergleich

Drohnenvermessung, Tachymeter oder Laserscanner?

Jede Methode hat ihre Stärken. Häufig ergänzen sie sich – ViPoint-Air sagt Ihnen offen, wann die Drohne die richtige Wahl ist.

Drohne

Flächig und schnell

Stark bei großen Flächen, Halden, Dächern und Baustellen. Liefert Orthofoto, Punktwolke und 3D-Modell in einem Arbeitsgang und lässt sich exakt wiederholen.

Tachymeter & GNSS

Einzelpunkte exakt

Erste Wahl für einzelne, hochgenaue Punkte, Absteckungen und Grenzpunkte. Bei großen Flächen deutlich zeitaufwendiger und ohne flächige Bilddokumentation.

Laserscanner

Detailreich im Innenraum

Ideal für Innenräume, Fassadendetails und Anlagen. Für Innenaufnahmen arbeitet ViPoint-Air mit dem Partner Vitwin zusammen und führt die Daten mit der Befliegung zusammen.

Oft ist die Kombination am wirtschaftlichsten: Die Drohne erfasst die Fläche vollständig, wenige terrestrisch gemessene Punkte sichern die Genauigkeit ab, und für Innenräume ergänzt ein Laserscan das Bild. So erhalten Sie einen einzigen, konsistenten Datensatz statt mehrerer Insellösungen – und sparen sich doppelte Aufnahmen, wenn später weitere Fragen auftauchen.

Recht & Sicherheit

Regelkonform fliegen, sauber abgrenzen.

Eine Drohnenvermessung findet nicht im rechtsfreien Raum statt. ViPoint-Air plant jeden Einsatz nach den geltenden Regeln – und sagt klar, was eine Drohnenvermessung nicht ersetzt.

Grundlage für den Betrieb ist die EU-Durchführungsverordnung 2019/947. Sie regelt unter anderem Betriebskategorien, Flughöhen und Abstände. Vor jedem Flug werden die geografischen Gebiete auf der Digitalen Plattform Unbemannte Luftfahrt geprüft, etwa Flughäfen, Industrieanlagen oder Naturschutzgebiete.

Über fremden Grundstücken, Wohngebieten oder in der Nähe sensibler Einrichtungen sind zusätzliche Zustimmungen nötig. Diese Abstimmungen gehören bei ViPoint-Air zur Projektvorbereitung, ebenso wie die Einweisung in Sicherheitsregeln auf Werksgeländen und Baustellen.

Keine hoheitliche Vermessung: Die Drohnenvermessung von ViPoint-Air liefert technische Maße und Geodaten für Planung, Dokumentation und Mengenermittlung – keine Grenzfeststellungen, keine Katastervermessungen und keine rechtsverbindlichen Grenzen.

Leitfaden für Auftraggeber

Worauf Sie bei der Beauftragung achten sollten.

Drohnen sind leicht zu kaufen – belastbare Geodaten zu liefern ist etwas anderes. Mit diesen Fragen prüfen Einkauf und Projektleitung jeden Anbieter, auch ViPoint-Air.

  • Wird die Genauigkeit nachgewiesen?Seriöse Anbieter nennen eine Zielgenauigkeit und belegen sie mit Kontrollpunkten, statt nur „zentimetergenau“ zu versprechen.
  • Ist das Koordinatensystem geklärt?Lage- und Höhenbezug müssen zu Ihren Plänen passen, sonst entstehen Versätze beim Überlagern.
  • Sind Formate und Nutzungsrechte vereinbart?Klären Sie vorab, welche Dateien Sie erhalten und wofür Sie diese dauerhaft verwenden dürfen.
  • Liegen Qualifikation und Versicherung vor?Fernpiloten-Kompetenznachweise, Betreiberregistrierung und eine Haftpflichtversicherung für den Drohnenbetrieb sind Pflicht.
  • Wird der Datenschutz berücksichtigt?Befliegungen sollten so geplant werden, dass Unbeteiligte möglichst nicht erfasst werden.
  • Gibt es eine Ansprechperson?Gerade bei mehreren Gewerken hilft es, wenn eine Person Aufnahme, Auswertung und Übergabe verantwortet.

Kosten

Was kostet eine Drohnenvermessung?

Pauschalpreise ohne Kenntnis des Projekts wären unseriös. Die folgenden Faktoren bestimmen den Aufwand – nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot.

  • Größe und Form der FlächeMehr Fläche bedeutet mehr Flugzeit und Rechenaufwand; verwinkelte Objekte brauchen zusätzliche Schrägaufnahmen.
  • Geforderte GenauigkeitHöhere Genauigkeit erfordert niedrigere Flughöhen, mehr Bilder und ein dichteres Netz aus Passpunkten.
  • Gewünschte ErgebnisseEin Orthofoto ist schneller erstellt als ein bereinigtes Geländemodell oder ein texturiertes 3D-Modell.
  • Rahmenbedingungen vor OrtGenehmigungen, Abstimmungen auf Werksgeländen und eingeschränkte Flugfenster beeinflussen die Planung.
  • WiederholungenRegelmäßige Befliegungen derselben Fläche lassen sich effizienter planen und günstiger kalkulieren.

Für Ihre Anfrage

Am schnellsten geht das Angebot, wenn Sie folgende Angaben mitschicken: Adresse oder Kartenausschnitt der Fläche, ungefähre Größe, gewünschte Ergebnisse und Formate, benötigtes Koordinatensystem, Zeitraum und Ansprechpartner vor Ort. Vorhandene Pläne oder Festpunkte helfen bei der Planung der Passpunkte.

Häufige Fragen

Fragen zur Drohnenvermessung

Wie groß darf die Fläche für eine Drohnenvermessung sein?

Von einzelnen Grundstücken bis zu großen Arealen über mehrere Hektar ist alles möglich. Große Flächen werden in mehreren Flügen mit Akkuwechsel erfasst und anschließend zu einem gemeinsamen Datensatz verrechnet. Begrenzend sind eher Sichtweite, Geozonen und Flugzeit als die Fläche selbst.

Brauche ich unbedingt Passpunkte?

Nicht immer. Für Übersichten und relative Messungen reicht oft die RTK-Positionierung der Drohne. Sollen die Ergebnisse exakt in ein bestehendes Koordinatensystem passen oder für Abrechnungen dienen, sind Passpunkte und unabhängige Kontrollpunkte die sichere Wahl.

In welchem Koordinatensystem erhalte ich die Daten?

Das hängt von Auftrag und Region ab. Koordinaten- und Höhensystem werden vorab abgestimmt, damit sich die Ergebnisse mit Ihren Plänen, Karten und Ihrer CAD- oder GIS-Software ohne Versatz überlagern lassen. Liegen in Ihrem Projekt lokale Baustellenkoordinaten vor, wird auch das vorab geklärt.

Kann ich die Punktwolke in meiner CAD- oder BIM-Software öffnen?

Ja, Punktwolken im LAS- oder LAZ-Format lassen sich in gängiger CAD-, GIS- und BIM-Software verwenden. Sollen daraus Grundrisse, Schnitte oder ein IFC-Modell entstehen, übernimmt das auf Wunsch der Partner vidraw – ViPoint-Air koordiniert die Übergabe.

Ist eine Drohnenvermessung auch bei Bewuchs möglich?

Möglich ja, aber mit Einschränkungen: Die Photogrammetrie erfasst die sichtbare Oberfläche, also auch Gras, Büsche und Bäume. Für ein Geländemodell wird der Bewuchs gefiltert oder mit Bodenpunkten ergänzt. Am besten eignen sich Termine nach der Mahd oder im Frühjahr vor dem Austrieb.

Wie schnell liegen die Ergebnisse vor?

Die Auswertung beginnt direkt nach dem Flug. Je nach Größe, Anzahl der Ergebnisse und Prüfaufwand liegen die Daten nach wenigen Arbeitstagen vor. Den verbindlichen Liefertermin finden Sie im Angebot; bei dringenden Projekten sprechen Sie das bitte gleich in der Anfrage an.

Was ist der Unterschied zwischen Oberflächen- und Geländemodell?

Das Oberflächenmodell (DOM) beschreibt alles, was von oben sichtbar ist – inklusive Gebäuden, Fahrzeugen, Halden und Bewuchs. Das Geländemodell (DGM) zeigt nur den gewachsenen oder bearbeiteten Boden. Für Erdbau und Entwässerung brauchen Sie meist das DGM, für Volumen von Halden das DOM.

Welche Drohne nutzt ViPoint-Air für die Vermessung?

Für Kartierung und Photogrammetrie kommt die DJI Matrice 4E zum Einsatz, eine Enterprise-Drohne mit mechanischem Verschluss und RTK-Unterstützung. Für Wärmebildaufgaben steht zusätzlich die DJI Matrice 4TD bereit. Passpunkte werden mit einem Emlid Reach RS3 über SAPOS eingemessen, ausgewertet wird mit DJI Terra.

Kann die Befliegung während des laufenden Betriebs stattfinden?

Meist ja. Auf Baustellen, Werksgeländen und Lagerplätzen wird der Flug so geplant, dass der Betrieb weiterläuft und niemand gefährdet wird – etwa durch abgestimmte Flugfenster, gesperrte Startbereiche und Absprachen mit Kranführern oder Schichtleitern. Für sehr präzise Höhenmodelle von Halden ist eine kurze Betriebspause sinnvoll.

Was passiert mit den Rohdaten nach dem Projekt?

Laut AGB werden Rohdaten wie Originalfotos und GNSS-Logs nach der Lieferung 30 Tage aufbewahrt und danach gelöscht. Die Ergebnisdaten – etwa Orthofoto, Höhenmodell, Punktwolke und Berichte – werden 12 Monate archiviert.

Darf ich die Daten an Planer und Partner weitergeben?

Sie erhalten ein Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte, etwa an Planer oder Partner, bedarf laut AGB der vorherigen Zustimmung in Textform. Am einfachsten nennen Sie die Beteiligten schon bei der Anfrage, dann kann die Nutzung direkt im Angebot geregelt werden.

Lässt sich eine Drohnenvermessung später wiederholen?

Ja, und genau darin liegt eine große Stärke. Flugplan und Passpunkte werden gespeichert, sodass spätere Befliegungen mit identischen Parametern stattfinden. Zwei Datensätze lassen sich dann direkt vergleichen – etwa für Baufortschritt, Setzungen von Halden oder Veränderungen auf Abbauflächen.

Führt ViPoint-Air Drohnenvermessungen auch außerhalb von Augsburg durch?

Ja. Einsatzgebiet sind ganz Bayern und Baden-Württemberg. Die Anfahrt ist Teil des schriftlichen Angebots; Projekte in anderen Regionen werden nach Absprache geprüft.

Kostenloses Erstgespräch

Drohnenvermessung anfragen – mit ehrlicher Einschätzung.

Nennen Sie Ort, Flächengröße und gewünschtes Ergebnis. Sie erhalten eine Empfehlung zu Genauigkeit, Passpunkten und Formaten sowie ein schriftliches Angebot.