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PV-Inspektion mit Wärmebilddrohne – Hotspots finden, Erträge sichern.

Thermische Auffälligkeiten an Dach- und Freiflächenanlagen werden aus der Luft erkannt, mit Echtbildern abgeglichen und eindeutig dem Modul zugeordnet. So wissen Betreiber, Installateure und Wartungsteams genau, wo sie ansetzen müssen.

PV-Inspektion mit Wärmebilddrohne: Hotspot in einem Photovoltaikmodul im Wärmebild
BefundHotspot erkannt
KameraRadiometrisch · 640 × 512
  • AnlagenDach- & Freiflächenanlagen
  • MethodeWärmebild + Echtbild
  • ErgebnisBefunde je Modul verortet
  • TechnikDJI Matrice 4TD

Überblick

Was leistet eine PV-Inspektion per Drohne?

Freiflächen-Photovoltaikanlage hinter einem Zaun, geeignet für eine PV-Inspektion
Freiflächenanlage: ideal für die Inspektion aus der Luft

Kurz erklärt

Bei einer PV-Inspektion mit Wärmebilddrohne – auch PV-Thermografie oder Photovoltaik-Inspektion aus der Luft genannt – wird eine Photovoltaikanlage im Betrieb aus der Luft mit einer radiometrischen Wärmebildkamera und einer normalen Kamera aufgenommen. Defekte Zellen, Module, Dioden oder Strings erwärmen sich anders als intakte Bereiche und werden so sichtbar, eindeutig verortet und in einem Bericht dokumentiert.

Fehler, die niemand sieht

Viele Fehler in Photovoltaikanlagen bleiben lange unentdeckt, weil sie weder sichtbar noch hörbar sind und die Anlage scheinbar normal weiterläuft. Das Monitoring zeigt vielleicht einen leichten Ertragsrückgang, aber nicht, welches Modul betroffen ist. Eine Begehung mit Handkamera ist auf großen Dächern und Freiflächen mühsam und auf Steildächern oft gar nicht möglich.

Die ganze Anlage im Blick

Die Wärmebilddrohne überblickt die gesamte Anlage in kurzer Zeit. Sie erkennt Temperaturunterschiede von wenigen Kelvin und zeigt dadurch Hotspots, ausgefallene Modulbereiche und auffällige Strings. Da jedes Wärmebild mit einem Echtbild kombiniert wird, lassen sich Ursachen wie Verschmutzung, Verschattung oder Glasbruch direkt von elektrischen Fehlern unterscheiden.

Fehlerbilder

6 Fehlerbilder, die eine PV-Inspektion sichtbar macht.

Jedes Fehlerbild hinterlässt ein typisches Muster im Wärmebild. Erfahrung in der Auswertung hilft, die Muster richtig einzuordnen – und Fehlalarme durch Reflexionen auszuschließen.

PV-Inspektion im Echtbild: Bewuchs zwischen den Modulreihen und Vogelkot auf dem Modulglas
Photovoltaikmodule auf einem Trapezblechdach mit Schmutzablagerung an der unteren Modulkante
Fehlerbild 06 im Echtbild: Bewuchs und Vogelkot zwischen den Modulreihen, Schmutz an der unteren Modulkante
01

Hotspots einzelner Zellen

Eine einzelne Zelle ist deutlich wärmer als ihre Umgebung, etwa durch Zellbruch, Fertigungsfehler oder Teilverschattung. Hotspots kosten Ertrag und können das Modul dauerhaft schädigen.

02

Defekte Bypassdioden

Ein Drittel des Moduls erscheint gleichmäßig wärmer. Typisches Zeichen für eine Bypassdiode, die durchgeschaltet hat – der betroffene Modulteil liefert keinen Strom mehr.

03

Ausgefallene Module und Strings

Ganze Module oder Modulreihen sind wärmer als der Rest der Anlage. Häufige Ursachen sind Unterbrechungen, ausgelöste Sicherungen oder Fehler im Wechselrichter.

04

Muster durch Degradation

Schachbrettartige Erwärmungen mehrerer Zellen können auf potenzialinduzierte Degradation hinweisen, die den Ertrag schleichend über viele Module hinweg verringert.

05

Stecker und Anschlussdosen

Punktuelle Erwärmungen an Anschlussdosen und Steckverbindungen deuten auf erhöhte Übergangswiderstände hin – ein Befund, den eine Elektrofachkraft prüfen sollte.

06

Verschmutzung und Verschattung

Vogelkot, Laub, Bewuchs oder neue Schattenquellen erzeugen ebenfalls Wärmeflecken. Das Echtbild zeigt, ob eine Reinigung genügt oder ein technischer Defekt vorliegt.

Funktionsweise

Warum Hotspots im Wärmebild leuchten.

PV-Inspektion im Wärmebild: Hotspot in einem Photovoltaikmodul mit Messfeld und Temperaturwerten
Hotspot im Messfeld: höchster Wert 77,0 °C, Mittel 54,9 °C

Ein intaktes Photovoltaikmodul wandelt einen Teil des Sonnenlichts in Strom um, der Rest wird zu Wärme. Fällt eine Zelle aus oder ist sie geschädigt, wird an dieser Stelle weniger Energie abgeführt – im ungünstigen Fall fließt sogar Strom rückwärts durch die Zelle. Die Folge ist eine lokale Erwärmung, die die Wärmebildkamera sichtbar macht.

Eine radiometrische Kamera speichert für jeden Bildpunkt einen Temperaturwert. In der Auswertung lassen sich Temperaturdifferenzen zwischen auffälligen und intakten Bereichen bestimmen und Befunde nach ihrer Ausprägung einordnen.

Damit die Werte aussagekräftig sind, muss die Anlage unter Last und bei ausreichender Sonneneinstrahlung arbeiten. Außerdem spiegelt Modulglas Wärmestrahlung aus der Umgebung. Aufnahmewinkel und Flughöhe werden deshalb so gewählt, dass Reflexionen von Himmel, Sonne oder Gebäuden möglichst keine Rolle spielen.

Messbedingungen

Das richtige Wetter für die Wärmebilddrohne.

Thermografie an Photovoltaikanlagen funktioniert nicht zu jeder Zeit. Die technische Spezifikation IEC TS 62446-3 beschreibt Rahmenbedingungen für aussagekräftige Aufnahmen. Die wichtigsten im Überblick:

Messbedingungen für die PV-Thermografie
BedingungRichtwertWarum
EinstrahlungMindestens 600 W/m² auf Modulebene, möglichst konstantNur unter ausreichender Last werden Fehler thermisch sichtbar.
BewölkungHöchstens 2/8 HaufenwolkenZiehende Wolken verändern die Einstrahlung und verursachen Reflexionen.
WindHöchstens 4 Beaufort (rund 28 km/h)Wind kühlt die Module ungleichmäßig und verwischt Temperaturunterschiede.
BetriebszustandAnlage in Betrieb, Wechselrichter aktivOhne Stromfluss zeigen viele Fehlerbilder kein Muster.
AufnahmewinkelMöglichst steil, Reflexionen vermeidenSpiegelungen von Sonne und Himmel können Hotspots vortäuschen.
JahreszeitFrühjahr bis Herbst, klare TageIm Winter ist die Einstrahlung oft zu gering oder zu kurz.

Flexible TerminplanungWeil die Bedingungen stimmen müssen, wird der Flugtag kurzfristig anhand der Wetterprognose festgelegt. Für Sie bedeutet das: ein Zeitfenster statt eines starren Termins – und Ergebnisse, auf die Sie sich verlassen können.

Anlagenarten

Dachanlage oder Freifläche – jede Photovoltaik hat eigene Anforderungen.

Dachanlagen

Auf Wohnhäusern, Gewerbehallen und Scheunen ist der Zugang oft schwierig oder gefährlich. Die Drohne prüft die Anlage, ohne dass jemand das Dach betreten muss. Bei Steildächern werden Flugrichtung und Winkel so gewählt, dass Reflexionen vermieden werden.

In Wohngebieten werden zusätzlich die Regeln für Überflüge fremder Grundstücke beachtet und Nachbarn bei Bedarf informiert. Auf Gewerbedächern wird der Flug mit Haustechnik und Betrieb abgestimmt.

Freiflächenanlagen

Auf großen Flächen spielt die Drohne ihre Effizienz voll aus. Die Anlage wird systematisch in Bahnen beflogen; jeder Befund wird über Reihe und Modulposition verortet, damit das Wartungsteam ihn im Feld sofort findet.

Für sehr große Anlagen kann zusätzlich eine Übersichtskarte aus Wärme- und Echtbildern entstehen, in der alle Befunde eingetragen sind. Sie dient dem Betriebsführer als Arbeitsgrundlage und lässt sich bei der nächsten Inspektion direkt mit dem neuen Stand vergleichen – so wird sichtbar, ob sich Befunde ausweiten oder neue hinzukommen.

Anlässe

Wann eine PV-Inspektion besonders sinnvoll ist.

Es muss nicht immer ein akuter Schaden sein. Viele Betreiber nutzen die Inspektion gezielt an Wendepunkten im Lebenszyklus ihrer Anlage – dann, wenn Fakten den größten Unterschied machen.

  • Nach der Inbetriebnahme

    Den Ausgangszustand dokumentieren und Montage- oder Transportschäden früh erkennen, solange Gewährleistung und Garantien greifen.

  • Vor Ablauf der Gewährleistung

    Mängel rechtzeitig feststellen und gegenüber Installateur oder Hersteller belegen, bevor Fristen ablaufen.

  • Bei Ertragsrückgang

    Wenn das Monitoring weniger Ertrag meldet, zeigt die Wärmebilddrohne, welche Module oder Strings betroffen sind.

  • Nach Hagel oder Sturm

    Mögliche Schäden an Glas, Zellen und Unterkonstruktion schnell erfassen und für die Versicherung dokumentieren.

  • Bei Kauf oder Verkauf

    Den technischen Zustand einer Bestandsanlage für Käufer, Investoren oder finanzierende Banken nachvollziehbar belegen.

  • Als regelmäßige Wartung

    Mit einer jährlichen Inspektion werden Veränderungen sichtbar, bevor aus kleinen Fehlern große Ertragsverluste werden.

Wirtschaftlichkeit

Warum sich die Suche nach Hotspots schnell bezahlt macht.

Eine Photovoltaikanlage soll über Jahrzehnte zuverlässig Strom liefern. Jeder unentdeckte Fehler arbeitet in dieser Zeit gegen den Ertrag.

Schleichende Verluste

Ein einzelnes defektes Modul fällt im Monitoring kaum auf. Ist dagegen ein ganzer String ausgefallen oder sind viele Module von Degradation betroffen, summieren sich die Verluste Monat für Monat. Ohne gezielte Prüfung bleibt die Ursache oft unbekannt, und der Ertrag sinkt schleichend.

Gezielt reparieren

Die Wärmebilddrohne findet solche Fehler in einem einzigen Einsatz. Statt Module einzeln zu prüfen, kann das Wartungsteam direkt an den markierten Stellen arbeiten. Das spart Arbeitszeit vor Ort, verkürzt Ausfallzeiten und schafft eine belastbare Grundlage für Garantie- oder Versicherungsfälle.

Sicherheit für Anlage und Gebäude

Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt: Stark ausgeprägte Hotspots und überhitzte Steckverbindungen können Module dauerhaft schädigen. Wer sie früh erkennt und beheben lässt, schützt nicht nur den Ertrag, sondern auch die Anlage und das Gebäude darunter.

Checkliste für Betreiber

So bereiten Sie die PV-Inspektion vor.

Je mehr Informationen zur Anlage vorliegen, desto genauer lassen sich Befunde einordnen und zuordnen. Diese Unterlagen helfen:

  • Belegungs- und StringplanDamit Befunde direkt der richtigen Reihe, dem String und dem Wechselrichter zugeordnet werden können.
  • Monitoring-DatenAuffällige Ertragsverläufe oder Fehlermeldungen zeigen, wo besonders genau hingesehen werden sollte.
  • Datenblätter der ModuleModultyp, Zellanzahl und Bypassdioden erleichtern die Einordnung typischer Muster.
  • Zugang und AnsprechpartnerFür Freiflächen und Dächer: Schlüssel, Tor, Startplatz und eine erreichbare Person vor Ort.
  • Letzte ReinigungStarke Verschmutzung erzeugt eigene Wärmemuster. Ein Hinweis auf den Reinigungsstand hilft bei der Bewertung.
  • Bekannte ProblemeFrühere Reparaturen, getauschte Module oder Hagelereignisse fließen in Planung und Bericht ein.

Einsatzgebiet

PV-Inspektion in Bayern und Baden-Württemberg.

Bayern und Baden-Württemberg gehören zu den Bundesländern mit den meisten Photovoltaikanlagen in Deutschland – auf Hallen, Ställen, Wohnhäusern und auf großen Freiflächen entlang von Autobahnen und Bahnstrecken. Vom Standort Königsbrunn aus sind Anlagen in Augsburg, im Lechfeld, im Landkreis Augsburg, in Aichach-Friedberg und im Unterallgäu schnell erreichbar. Einsatzgebiet sind beide Bundesländer. Für die Inspektion muss die Anlage in Betrieb sein und unter Last stehen, denn nur dann werden Fehler im Wärmebild sichtbar.

Da die Einsätze vom Wetter abhängen, ist kurze Anfahrt ein echter Vorteil: Ein günstiges Zeitfenster lässt sich kurzfristig nutzen. Für Betreiber mit Anlagen in mehreren Regionen werden die Termine so gebündelt, dass alle Standorte unter vergleichbaren Bedingungen geprüft werden.

Ablauf

So läuft die PV-Inspektion mit Wärmebilddrohne ab.

Klare Schritte vom ersten Gespräch bis zum Bericht – mit flexiblem Flugtag, damit die Messbedingungen stimmen.

  1. 01

    Anlage erfassen

    Standort, Leistung, Modulbelegung, Strings und vorhandene Pläne werden aufgenommen. Bekannte Probleme fließen in die Planung ein.

  2. 02

    Zeitfenster planen

    Flugtag und Uhrzeit werden anhand von Einstrahlung, Wind und Bewölkung festgelegt, Geozonen und Zustimmungen geprüft.

  3. 03

    Befliegung

    Wärme- und Echtbilder werden systematisch aufgenommen, auffällige Bereiche zusätzlich im Detail erfasst.

  4. 04

    Auswertung

    Befunde werden erkannt, nach Fehlerbild eingeordnet, mit dem Echtbild abgeglichen und dem Modul zugeordnet.

  5. 05

    Bericht

    Sie erhalten eine übersichtliche Befundliste mit Wärme- und Echtbildern als Grundlage für Wartung und Gewährleistung.

Ergebnisse

Was Sie nach der PV-Inspektion erhalten.

Der Umfang wird an Ihr Ziel angepasst: Für den Betreiber zählt die Befundliste, für Gewährleistungsfälle die nachvollziehbare Dokumentation jedes einzelnen Moduls.

Ergebnisse der PV-Inspektion
ErgebnisInhaltNutzen
BefundlisteFehlerbild, Lage, Ausprägung, EmpfehlungWartung gezielt planen
WärmebilderRadiometrische Aufnahmen der BefundeTemperaturen nachvollziehen
EchtbilderZugehörige Sichtaufnahmen in hoher AuflösungVerschmutzung und Glasbruch ausschließen
ÜbersichtsplanAnlage mit markierten BefundenModule im Feld schnell finden

Technik

DJI Matrice 4TD: Wärmebild und Echtbild in einem Flug.

PV-Inspektion mit Wärmebilddrohne: Wärme- und Echtbild nebeneinander auf der Fernsteuerung während der Flugroute
Wärme- und Echtbild gleichzeitig auf der Fernsteuerung, während die Drohne eine Freiflächenanlage abfliegt

Die Plattform kombiniert eine radiometrische Wärmebildkamera mit hochauflösenden Sichtkameras und einem Laser-Entfernungsmesser. Wärme- und Echtbild entstehen gleichzeitig aus derselben Position – ideal für die eindeutige Zuordnung jedes Befunds.

  • IRRadiometrische Wärmebildkamera, 640 × 512Temperaturwerte für jeden Bildpunkt als Grundlage der Auswertung.
  • RGBWeitwinkel- und ZoomkamerasÜbersicht und Details zur visuellen Einordnung jedes Befunds.
  • LASEREntfernungsmessungUnterstützt die räumliche Zuordnung auffälliger Bereiche.
  • RTKPräzise PositionierungExakte Bildpositionen für die Verortung in großen Anlagen.

Ehrliche Einordnung

Was die PV-Inspektion leistet – und was nicht.

Die Wärmebilddrohne ist das effizienteste Werkzeug, um Auffälligkeiten in einer Photovoltaikanlage zu finden und einzugrenzen. Sie ersetzt aber keine elektrische Prüfung. Kennlinienmessungen, Isolationsprüfungen oder Elektrolumineszenz-Aufnahmen werden bei Bedarf von spezialisierten Fachbetrieben durchgeführt.

Die abschließende Bewertung der Befunde, Reparaturen und Arbeiten an der Anlage übernimmt eine qualifizierte Elektrofachkraft oder Ihr Installateur. Der Bericht von ViPoint-Air sorgt dafür, dass diese Fachleute gezielt arbeiten können, statt die gesamte Anlage absuchen zu müssen.

Für die Flugplanung gelten die Regeln der EU-Durchführungsverordnung 2019/947. Geografische Gebiete mit Einschränkungen werden vorab über die Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt geprüft.

Für wen

PV-Inspektion für Betreiber, Installateure und Investoren.

Ob eine Anlage auf dem eigenen Hallendach oder ein Portfolio mit mehreren Freiflächen: Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie zu Ihren Abläufen und Ansprechpartnern passen.

Betreiber und Eigentümer

Landwirte, Gewerbebetriebe, Kommunen und Energiegenossenschaften sichern den Ertrag ihrer Anlagen und erkennen Schäden, bevor sie teuer werden.

Installateure und Wartung

Solarteure und Betriebsführer nutzen die Befundliste für Abnahmen, Wartungseinsätze und die Kommunikation mit ihren Kunden.

Investoren und Gutachter

Bei Kauf, Verkauf oder Finanzierung belegt die Inspektion den technischen Zustand und liefert Fakten für Bewertung und Verhandlung.

Kosten

Was kostet eine PV-Inspektion?

Der Aufwand hängt vor allem von Größe und Art der Anlage ab. Nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot, in dem Leistungsumfang, Berichtsform und das voraussichtliche Zeitfenster für die Befliegung klar beschrieben sind.

  • Anlagengröße und ModulanzahlMehr Module bedeuten längere Flugzeit und mehr Auswerteaufwand.
  • Dach oder FreiflächeMehrere Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung erfordern eigene Flugpläne.
  • BerichtsumfangKompakte Befundliste oder ausführliche Dokumentation für Gewährleistung und Gutachten.
  • Lage und ZustimmungenGeozonen, Wohngebiete und Anfahrt werden berücksichtigt.
  • Mehrere AnlagenBetreiber mit mehreren Standorten profitieren von gebündelten Terminen.

Häufige Fragen

Fragen zur PV-Inspektion

Für welche Photovoltaikanlagen eignet sich die Inspektion?

Für Dachanlagen auf Wohnhäusern, Gewerbehallen und landwirtschaftlichen Gebäuden ebenso wie für große Freiflächenanlagen. Voraussetzung ist, dass die Anlage in Betrieb ist und die örtlichen sowie flugrechtlichen Bedingungen einen Einsatz erlauben.

Muss die Anlage für die Inspektion abgeschaltet werden?

Nein, im Gegenteil: Die Anlage muss in Betrieb sein und Strom liefern. Nur dann erwärmen sich defekte Bereiche anders als intakte Module. Der Betrieb läuft während der gesamten Befliegung ungestört weiter.

Wann im Jahr ist der beste Zeitpunkt?

Von Frühjahr bis Herbst an klaren Tagen mit hoher Einstrahlung, meist rund um die Mittagszeit. Im Winter reicht die Einstrahlung oft nicht aus. Der genaue Flugtag wird kurzfristig nach Wetterlage festgelegt.

Ersetzt die Drohneninspektion eine elektrische Prüfung?

Nein. Die Wärmebilder grenzen auffällige Bereiche ein und zeigen, wo genauer hingesehen werden sollte. Elektrische Prüfungen, Bewertung und Reparatur erfolgen durch eine qualifizierte Elektrofachkraft oder Ihren Installateur.

Wie werden Befunde in großen Anlagen wiedergefunden?

Jeder Befund wird einer Reihe und Modulposition zugeordnet und im Übersichtsplan markiert. Bei großen Freiflächenanlagen helfen zusätzlich die Bildkoordinaten. So findet das Wartungsteam das betroffene Modul ohne langes Suchen.

Wie oft sollte eine PV-Anlage geprüft werden?

Sinnvoll ist eine Inspektion nach der Inbetriebnahme und vor Ablauf der Gewährleistung. Bei größeren Anlagen hat sich ein jährlicher Rhythmus bewährt, zusätzlich nach Unwettern oder bei auffälligen Ertragsrückgängen.

Lohnt sich die PV-Inspektion auch für kleine Dachanlagen?

Bei auffälligem Ertrag, nach Hagel oder vor Ablauf der Gewährleistung ja. Gerade bei Steildächern ist die Drohne oft der einzige Weg, die Module ohne Gerüst genau anzusehen. Bei kleinen Anlagen bleibt der Aufwand überschaubar.

Können die Ergebnisse für Gewährleistungsansprüche genutzt werden?

Die datierten Wärme- und Echtbilder sind eine gute Grundlage, um Mängel gegenüber Installateur oder Hersteller zu belegen. Welche Nachweise im Einzelfall verlangt werden, klären Sie am besten vorab mit Ihrem Vertragspartner; der Berichtsumfang wird darauf abgestimmt.

Was ist der Unterschied zwischen Thermografie und Elektrolumineszenz?

Die Thermografie zeigt Temperaturunterschiede im laufenden Betrieb und eignet sich hervorragend, um große Anlagen schnell nach Auffälligkeiten abzusuchen. Die Elektrolumineszenz macht feinste Zellrisse sichtbar, erfordert aber eine Bestromung der Module und meist Dunkelheit. Oft wird zuerst per Drohne gesucht und anschließend gezielt mit weiteren Verfahren geprüft.

Kann die PV-Inspektion mit einer Dachinspektion kombiniert werden?

Ja, und das ist oft sinnvoll. Während der Befliegung werden neben den Modulen auch Dacheindeckung, Anschlüsse, Rinnen und die Unterkonstruktion der Anlage aufgenommen. So erhalten Sie in einem Termin einen Überblick über den Zustand von Photovoltaik und Dach – etwa vor einer Dachsanierung oder nach einem Unwetter.

Erkennt die Inspektion auch, ob eine Reinigung nötig ist?

Ja, starke Verschmutzungen wie Vogelkot, Laub oder Staubablagerungen sind im Echtbild gut zu erkennen und erzeugen oft eigene Wärmemuster. Im Bericht werden solche Befunde getrennt von technischen Defekten aufgeführt, damit Sie entscheiden können, ob eine Reinigung sinnvoll ist.

Wie lange dauert die Befliegung einer Anlage?

Eine typische Dachanlage ist oft in kurzer Zeit erfasst. Große Freiflächenanlagen benötigen mehrere Flüge mit Akkuwechsel. Die geplante Dauer wird vorab genannt, damit Sie den Termin mit Ihrem Betrieb abstimmen können.

Wo bietet ViPoint-Air PV-Inspektionen an?

In ganz Bayern und Baden-Württemberg. Sitz ist Königsbrunn bei Augsburg. Weil es in beiden Ländern sehr viele Photovoltaikanlagen gibt, lassen sich Termine in einer Region oft bündeln.

Kostenloses Erstgespräch

PV-Anlage prüfen lassen – bevor Ertrag verloren geht.

Nennen Sie Standort, Anlagengröße, Dach- oder Freifläche und Ihr Ziel. Sie erhalten eine Einschätzung zum passenden Zeitfenster und ein schriftliches Angebot.