Leistung · Gebäude innen & außen

Scan-to-BIM: vom Bestandsgebäude zum BIM-Modell – innen und außen aus einer Hand.

Die Drohne erfasst Dach, Fassade und Gelände, der Laserscanner die Innenräume. Beide Aufnahmen werden zu einer Punktwolke verknüpft – und daraus entsteht direkt das BIM-Modell mit Grundrissen, Schnitten und Ansichten.

Scan-to-BIM: Wohnhaus als Punktwolke, außen per Drohne und innen per Laserscan erfasst, im Schnitt
AußenDrohne mit RTK
Innen3D-Laserscan
  • Erfassung außenDrohne · ViPoint-Air
  • Erfassung innenLaserscan · Vitwin
  • Ein DatensatzPunktwolke im E57-Format
  • ErgebnisBIM-Modell & Pläne · vidraw

Überblick

Was ist Scan-to-BIM?

Kurz erklärt

Scan-to-BIM ist der Weg vom gebauten Bestand zum digitalen Gebäudemodell: Das Gebäude wird dreidimensional erfasst, die Messdaten werden zu einer Punktwolke zusammengeführt, und auf dieser Grundlage entsteht ein BIM-Modell mit klassifizierten Bauteilen. Daraus lassen sich Grundrisse, Schnitte und Ansichten ableiten.

Keine hoheitliche Vermessung. Scan-to-BIM ist eine technische Bestandsaufnahme für Planung und Dokumentation – keine Grenzfeststellung und keine Gebäudeeinmessung für das Liegenschaftskataster.

3D-Punktwolke eines Wohnhauses mit Nebengebäude in der Außenansicht
3D-Punktwolke eines Wohnhauses mit Nebengebäude (Partner Vitwin)

Wenn Pläne fehlen oder nicht stimmen

Für Umbau, Sanierung oder Flächenermittlung fehlen oft aktuelle Pläne – oder die vorhandenen stimmen nicht mehr mit dem Gebäude überein. Ein Handaufmaß ist bei größeren Gebäuden zeitaufwendig und erfasst nur, was gezielt gemessen wird. Der 3D-Scan hält dagegen das gesamte Gebäude fest, mit schiefen Wänden, Versprüngen und Details, die später niemand mehr nachmessen muss.

Innen und außen aus einem Team

Das Besondere: Außen- und Innenaufnahme kommen aus einem eingespielten Team. ViPoint-Air befliegt Dach, Fassade und Gelände, der Partner Vitwin scannt die Innenräume, und gemeinsam werden beide Datensätze verknüpft. Der Partner vidraw modelliert daraus das BIM-Modell. Sie haben einen Ansprechpartner und erhalten ein gemeinsames Angebot.

Der Unterschied

Laserscan innen, Drohne außen: ein Gebäude ohne Lücken.

Ein Laserscanner am Boden sieht Innenräume im Detail, aber keine flachen Dächer. Die Drohne sieht Dach und Fassade von oben, aber keinen einzigen Innenraum. Erst beides zusammen ergibt eine vollständige Bestandsaufnahme.

Vergleich: Laserscan vom Boden, Drohne und kombinierte Erfassung
BereichNur Laserscan vom BodenNur DrohneDrohne + Laserscan
Innenräume, Treppenhäuser, TechnikErfasstNicht erfasstErfasst
Dachflächen und DachaufbautenVom Boden aus oft nur teilweise sichtbarVollständig von obenVollständig
Obere FassadenbereicheJe nach Standpunkt eingeschränktAus der Nähe, ohne GerüstVollständig
Gelände und UmfeldViele Standpunkte nötigFlächig in einem FlugFlächig
ErgebnisPunktwolke der InnenräumePunktwolke und 3D-Modell der HülleEine verknüpfte Punktwolke für das ganze Gebäude
  • Alles aus einer HandDrohne, Laserscan und Modellierung in einer abgestimmten Kette. Eine Anfrage genügt – die Abstimmung zwischen den Partnern erfolgt intern.
  • Kurze Zeit vor OrtMeist genügt ein Vormittag für die Aufnahme, Möbel können stehen bleiben.
  • Offene FormateE57, IFC, RVT, DWG und PDF – Ergebnisse, die direkt in Ihre Planungsumgebung passen.
  • Fundiert ausgebildetAlle drei sind buildingSMART-zertifiziert, studieren Digitaler Baumeister und bringen Baupraxis mit.

Ablauf

In vier Schritten zum BIM-Modell.

Jeder Schritt liegt bei dem Spezialisten, der ihn am besten beherrscht. Für Sie bleibt es ein Projekt mit einem Ansprechpartner und einem Datensatz.

  1. 01

    Erfassung außen per Drohne

    ViPoint-Air befliegt Dach, Fassade und Gelände – RTK-gestützt und ohne Gerüst.

    • .e57
    • Orthofoto
  2. 02

    Erfassung innen per Laserscan

    Vitwin scannt Innenräume, Treppenhäuser und Technikbereiche mit dem Leica BLK360.

    • .lgs
    • .e57
  3. 03

    Ein Datensatz

    Vitwin und ViPoint-Air registrieren und bereinigen die Scans: Innen- und Außenaufnahme werden zu einer Punktwolke verknüpft.

    • .e57
  4. 04

    BIM-Modell und Pläne

    vidraw modelliert in Revit und leitet Grundrisse, Schnitte und Ansichten in der benötigten Detailtiefe ab.

    • .rvt
    • .ifc
    • .dwg
    • .pdf

Ergebnisse

Von der Punktwolke bis zum Gebäudeschnitt.

Beispiele aus Projekten des Teams: links die Erfassung, rechts die daraus abgeleiteten Planungsunterlagen. Welche Ergebnisse Sie brauchen, richtet sich nach dem Verwendungszweck.

Ergebnisse, Formate und Zuständigkeit beim Scan-to-BIM
ErgebnisFormatErstellt vonWofür
Punktwolke innen und außen.e57Vitwin & ViPoint-AirGrundlage für die Modellierung oder eigene Auswertungen
Orthofoto und 3D-Modell der HülleGeoTIFF, OBJViPoint-AirDach, Fassade und Gelände im Überblick
Realitätspläne.pngVitwinSchneller Überblick aus der Punktwolke
Delta-AnalyseFarbcodierte AbweichungenVitwinEbenheit und Lot von Wänden, Decken und Bauteilen
BIM-Modell.rvt, .ifcvidrawPlanung, Umbau und Datenaustausch im BIM-Prozess
Grundrisse, Schnitte, Ansichten.dwg, .pdfvidrawBestandspläne für Umbau, Sanierung und Flächenermittlung
CAD-Bestandspläne (kleinere Projekte).dwg, .pdfVitwin2D-Pläne, wenn kein BIM-Modell nötig ist

Detailtiefe & openBIM

Ein BIM-Modell, so detailliert wie nötig.

Ein BIM-Modell besteht nicht aus Linien, sondern aus Bauteilen: Wände, Decken, Dächer, Fenster und Türen sind als Objekte mit Eigenschaften angelegt. Daraus werden Pläne abgeleitet – und bei Änderungen bleiben sie zueinander stimmig.

Modelliert in Revit

vidraw modelliert aus der Punktwolke in Autodesk Revit, mit korrekt klassifizierten Bauteilen in einer Detailtiefe von LOD 200 bis 400. LOD steht für Level of Development und beschreibt, wie genau und vollständig Bauteile modelliert sind.

Detailtiefe nach Zweck

Welche Stufe sinnvoll ist, hängt vom Zweck ab: Für eine Flächenermittlung oder eine erste Umbaustudie genügt eine geringere Detailtiefe, für eine detaillierte Planung braucht es mehr. Je detaillierter das Modell, desto höher der Aufwand – deshalb wird die Detailtiefe vor Projektbeginn gemeinsam festgelegt.

Offen über IFC

Neben dem nativen Revit-Format wird das offene Austauschformat IFC geliefert. IFC ist als ISO 16739 genormt und lässt sich in vielen BIM-Programmen öffnen. So bleibt das Modell auch dann nutzbar, wenn Ihr Planungsbüro mit einer anderen Software arbeitet.

Zertifiziert in openBIM

Alle drei Partner haben die buildingSMART Professional Certification – Foundation mit Grundlagen zu openBIM, ISO 19650 und VDI 2552. Datenstruktur und Übergabe sind dadurch von Anfang an auf den BIM-Prozess ausgerichtet.

Vorbereitung & Qualität

Gut vorbereitet: so läuft der Aufnahmetag.

Je besser die Räume zugänglich sind, desto vollständiger wird der Datensatz. Mit wenigen Vorbereitungen ist der Aufnahmetag schnell erledigt.

  • Zugang zu allen RäumenKeller, Dachboden, Technik- und Nebenräume sollten am Aufnahmetag zugänglich sein, Schlüssel liegen am besten bereit.
  • Eine Ansprechperson vor OrtSie kennt die Zugänge und ist für kurze Fragen erreichbar.
  • Wichtige Bereiche frei haltenMöbel dürfen bleiben – Wandbereiche, Anschlüsse oder Technik, auf die es ankommt, sollten aber sichtbar sein.
  • Nutzer informierenIn bewohnten oder genutzten Gebäuden hilft eine kurze Ankündigung, damit alle Räume betreten werden können.
  • FlugfreigabenFür die Drohne prüft ViPoint-Air vorab Geozonen und Abstände und holt nötige Genehmigungen ein.

Worauf es bei der Genauigkeit ankommt

Ein Datensatz ist so gut wie seine Verknüpfung. Bei der Registrierung werden alle Einzelscans und die Drohnenaufnahme in ein gemeinsames Koordinatensystem gebracht. Bereiche, die von innen und außen sichtbar sind – etwa Fensteröffnungen, Türen oder Fassadenkanten –, helfen dabei, beide Seiten sauber zusammenzuführen.

Grenzen der Erfassung

Glas, Spiegel und stark glänzende Flächen reflektieren den Laser und erscheinen in der Punktwolke oft lückenhaft. Personen oder Fahrzeuge, die sich während der Aufnahme bewegen, werden bei der Bereinigung entfernt. Welche Genauigkeit am Ende erreicht wird, hängt von Gebäude, Aufnahme und Zweck ab. Sie wird deshalb nicht pauschal versprochen, sondern im Projekt abgestimmt und dokumentiert.

Handaufmaß oder 3D-Scan?

Ein klassisches Handaufmaß mit Zollstock und Laserdistanzmesser hat bei einzelnen Räumen seine Berechtigung. Je größer und unregelmäßiger das Gebäude ist, desto mehr spricht für den 3D-Scan: Er erfasst alle Flächen in einem Durchgang, vor Ort muss nichts vorab ausgewählt werden, und spätere Fragen lassen sich am Datensatz klären statt mit einem neuen Termin.

Anwendungen

Wofür eine digitale Bestandsaufnahme den Unterschied macht.

Überall dort, wo Pläne fehlen, veraltet sind oder nicht mit der Realität übereinstimmen, spart ein vollständiger 3D-Datensatz Zeit, Nachmessen und Diskussionen.

Umbau und Sanierung

Aktuelle Grundrisse und Schnitte als Planungsgrundlage, wenn alte Pläne fehlen oder nicht mehr stimmen – vom Wohnhaus bis zum Dachstuhl.

Fassadenerneuerung

Ein vollständiges Fassadenaufmaß, etwa für den Austausch von Fassadenplatten – ergänzt um eine Delta-Analyse für Ebenheit und Lot.

Bestandsplanung und Brandschutz

Hallen und Gebäude ohne aktuelle Pläne neu erfassen – inklusive Wänden und Einbauten, die nie dokumentiert wurden.

Wohn- und Nutzflächen

Maßgenaue Grundrisse vom Keller bis zum Dachgeschoss als Grundlage für Flächenberechnungen, Gutachten und Vermarktung.

Handwerk und Ausbau

Delta-Analysen zeigen Unebenheiten, bevor Bauteile gefertigt werden – damit vorgefertigte Elemente auf der Baustelle passen.

Bestandsdokumentation

Ein vollständiger digitaler Stand des Gebäudes für Betrieb, Instandhaltung und spätere Umbauten – innen, außen, Dach und Gelände.

Referenzen

Ausgewählte Projekte des Teams.

Eine Auswahl abgeschlossener Projekte von Vitwin, ViPoint-Air und vidraw – vom einzelnen Bauteil bis zur Halle mit 6.500 m².

Bestandsplanung · Fassade

6.500 m²

Fahrzeugmuseum Fichtelberg

Die Außenfassade einer Altbauhalle wurde vollständig erfasst – als Grundlage für den Architekten beim Austausch der Waschbetonplatten gegen eine Aluminiumfassade.

  • 32 Scans
  • Fassadenaufmaß
  • BIM-Modell
  • Delta-Analyse
Bestandsplanung · Sanierung

5 Geschosse

Landhaus

Ein Wohnhaus mit landwirtschaftlicher Nutzung inklusive Dachstuhl und Anbauten wurde komplett in 3D erfasst – Planungsgrundlage für die Sanierung.

  • 112 Scans
  • 6,5 Stunden
  • Punktwolke
  • 2D-Pläne
Bestandsplanung · Brandschutz

3.250 m²

Lagerhallen und Werkstätten

Zwei Hallen im Martini Park ohne aktuelle Pläne wurden neu erfasst – dabei kamen nie dokumentierte Zwischenwände ans Licht.

  • 11 Stunden
  • Punktwolke
  • CAD-Grundrisse
Immobilie · Wohnfläche

410 m²

Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten

Fünf Stockwerke vom Gewölbekeller bis zum Dachspitz. Der beauftragte Gutachter konnte im virtuellen Rundgang selbst nachmessen.

  • CAD-Grundrisse
  • Gebäudeschnitt
  • Wohnfläche
Handwerk · Ausbau

30 Minuten

Rathaus Augsburg – Schlosserhandwerk

Delta-Analyse eines verputzten Trägers vor der Montage von Spiegelblechen. Weil die Analyse deutliche Unebenheiten zeigte, wurden die Bleche in kürzeren Segmenten geplant.

  • Punktwolke
  • Delta-Analyse
Gelände · Infrastruktur

Geländemodell

Landesgartenschau Günzburg 2029

Topografisches Aufmaß mit Höhen- und Lageinformationen als Grundlage für die Planung einer neuen Brücke – ein Projekt im Rahmen des Studiums an der TH Augsburg.

  • TH Augsburg
  • Punktwolke
  • Topografisches Aufmaß

Drei Spezialisten. Ein Datensatz.

Das Team hinter Scan-to-BIM.

Lenny Heinrich, Maximilian Sager und Florian Fischer studieren Digitaler Baumeister (B. Eng.) an der TH Augsburg, sind buildingSMART-zertifiziert und führen jeweils ein eigenes Unternehmen. Gemeinsam decken sie die gesamte digitale Bestandsaufnahme ab.

Erfassung außen · Maximilian Sager

ViPoint-Air: Drohne

Dach- und Fassadenaufnahme, Gelände und Kubatur, Orthofotos und 3D-Modelle – zentimetergenau georeferenziert. Im Einsatz sind die DJI Matrice 4E mit RTK, die DJI Matrice 4TD und ein Emlid Reach RS3 für Passpunkte.

Erfassung innen · Lenny Heinrich

Vitwin: 3D-Laserscanning

Terrestrischer Laserscan der Innenräume, Registrierung und Bereinigung aller Scans, Delta-Analyse und Lotabweichung, Realitätspläne sowie CAD-Bestandspläne für kleinere Projekte – mit Leica BLK360, Rhino und Grasshopper.

Website von Vitwin
Modellierung · Florian Fischer

vidraw: CAD und BIM

BIM-Modellierung in Revit mit LOD 200 bis 400, Bestandsgrundrisse, Längs- und Querschnitte sowie Ansichten, direkt aus dem Modell abgeleitet – mit Autodesk Revit und Autodesk ReCap.

Website von vidraw

Anfrage & Preis

Eine Anfrage, ein gemeinsames Angebot.

Eine Anfrage bei ViPoint-Air genügt: Die Abstimmung mit Vitwin und vidraw erfolgt intern, und Sie erhalten ein gemeinsames Angebot.

Jedes Projekt wird individuell kalkuliert statt mit einem Pauschalpreis pro Quadratmeter – abhängig von Gebäudetyp, Komplexität und Größe. Für kleinere Projekte geben die Online-Kalkulatoren der Partner auf vitwin.de und vidraw.de eine erste Orientierung, größere Projekte werden persönlich kalkuliert.

Vor Ort genügt meist ein Vormittag, Möbel können stehen bleiben. Ein Beispiel aus der Praxis: 23 Räume auf drei Etagen wurden in drei Stunden erfasst, die Realitätspläne lagen noch am selben Tag vor.

Das brauchen wir für Ihr Angebot

  • Bestandspläne oder FotosAuch alte oder unvollständige Pläne helfen bei der Einschätzung.
  • VerwendungszweckUmbau, Sanierung, Flächenermittlung oder Dokumentation – daraus ergibt sich die Detailtiefe.
  • Geschätzte FlächeEine grobe Angabe in Quadratmetern genügt.
  • Anzahl der GeschosseInklusive Keller und Dachgeschoss.

Häufige Fragen

Fragen zu Scan-to-BIM

Was ist Scan-to-BIM?

Scan-to-BIM beschreibt den Weg vom 3D-Scan eines bestehenden Gebäudes zum digitalen Gebäudemodell. Aus der Punktwolke werden Bauteile wie Wände, Decken, Dächer, Fenster und Türen modelliert. Das Ergebnis ist ein BIM-Modell, aus dem sich Grundrisse, Schnitte und Ansichten ableiten lassen.

Warum werden Drohne und Laserscan kombiniert?

Weil jede Methode eine Lücke hat: Der Laserscanner am Boden erfasst Innenräume sehr detailliert, sieht flache Dächer und hohe Fassadenbereiche aber oft nur teilweise. Die Drohne erfasst Dach, Fassade und Gelände vollständig, aber keine Innenräume. Zusammen entsteht ein lückenloser Datensatz.

Was ist der Unterschied zwischen Punktwolke und BIM-Modell?

Eine Punktwolke besteht aus Millionen Messpunkten mit Lage und Farbe – sie zeigt das Gebäude exakt, weiß aber nicht, was eine Wand oder ein Fenster ist. Im BIM-Modell sind diese Bauteile als Objekte mit Eigenschaften angelegt. Pläne, Flächen und Mengen lassen sich daraus direkt ableiten.

Kann ich auch nur die Punktwolke erhalten?

Ja. Wer selbst modelliert oder die Daten in eigener Software auswertet, erhält die verknüpfte Punktwolke aus Innen- und Außenaufnahme als E57-Datei. Das Format lässt sich in gängigen Programmen für Punktwolken, CAD und BIM öffnen.

In welchen Formaten erhalte ich die Ergebnisse?

Die Punktwolke als E57, das BIM-Modell als RVT und IFC, Grundrisse, Schnitte und Ansichten als DWG und PDF. Realitätspläne werden als PNG geliefert, Orthofoto und 3D-Modell der Gebäudehülle als GeoTIFF und OBJ.

Welche Detailtiefe hat das BIM-Modell?

Modelliert wird mit LOD 200 bis 400. Die passende Stufe richtet sich nach dem Verwendungszweck und wird vor Projektbeginn festgelegt, denn mehr Details bedeuten auch mehr Aufwand.

Wie lange dauert die Aufnahme vor Ort?

Meist genügt ein Vormittag. Ein Beispiel aus der Praxis: 23 Räume auf drei Etagen wurden in drei Stunden erfasst. Größere Gebäude brauchen entsprechend länger – unter den Referenzen finden sich etwa 112 Scans in 6,5 Stunden für ein Landhaus mit fünf Geschossen.

Muss das Gebäude leer geräumt werden?

Nein, Möbel können stehen bleiben. Was hinter Möbeln oder Verkleidungen verdeckt ist, kann ein Scanner allerdings nicht sehen. Sind bestimmte Bereiche wichtig, etwa Wandanschlüsse oder Technikräume, sollten sie am Aufnahmetag zugänglich sein.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Sie wenden sich an ViPoint-Air. Die Abstimmung mit Vitwin und vidraw erfolgt intern, Sie erhalten ein gemeinsames Angebot und müssen nicht drei Dienstleister koordinieren.

Was kostet Scan-to-BIM?

Jedes Projekt wird individuell nach Gebäudetyp, Komplexität und Größe kalkuliert, nicht pauschal pro Quadratmeter. Für kleinere Projekte geben die Online-Kalkulatoren der Partner eine erste Orientierung; für ein Angebot genügen Pläne oder Fotos, Verwendungszweck, geschätzte Fläche und Geschosszahl.

Ist Scan-to-BIM eine amtliche Vermessung?

Nein. Scan-to-BIM ist eine technische Bestandsaufnahme für Planung und Dokumentation – keine Grenzfeststellung und keine Gebäudeeinmessung für das Liegenschaftskataster.

Für welche Gebäudegrößen eignet sich Scan-to-BIM?

Vom einzelnen Raum oder Bauteil bis zur großen Halle. Unter den Referenzen findet sich die Delta-Analyse eines einzelnen Trägers ebenso wie Hallen mit 3.250 m² und eine Altbauhalle mit 6.500 m².

In welcher Region bieten Sie Scan-to-BIM an?

Das Team sitzt in Königsbrunn bei Augsburg (ViPoint-Air), in Augsburg (Vitwin) und in Gröbenzell bei München (vidraw). Wo das Projekt liegt, wird bei der Anfrage gemeinsam abgestimmt.

Was sind Realitätspläne?

Realitätspläne sind Orthofotos aus der Punktwolke: maßstäbliche Draufsichten oder Ansichten, die zeigen, wie das Gebäude tatsächlich aussieht – mit Einbauten, Leitungen und Unebenheiten. Sie entstehen schnell und eignen sich für einen ersten Überblick, bevor Pläne oder ein Modell erstellt werden.

Wird auch das Dach erfasst?

Ja. Dachflächen, Dachaufbauten und obere Fassadenbereiche erfasst ViPoint-Air mit der Drohne – ohne Gerüst und ohne dass jemand das Dach betreten muss. Der Dachstuhl wird, soweit zugänglich, von innen per Laserscan aufgenommen. So liegen Konstruktion und Eindeckung im selben Datensatz.

Lassen sich auch einzelne Bereiche erfassen?

Ja. Es muss nicht immer das ganze Gebäude sein: Auch einzelne Geschosse, ein Treppenhaus, eine Fassade oder ein einzelnes Bauteil lassen sich erfassen – wie bei der Delta-Analyse eines Trägers im Rathaus Augsburg.

Was ist eine Delta-Analyse?

Bei der Delta-Analyse wird die Punktwolke mit einer idealen Ebene oder Sollgeometrie verglichen. Abweichungen erscheinen farbcodiert, zum Beispiel in Zentimetern. So werden Unebenheiten, Durchbiegungen oder Lotabweichungen von Wänden, Decken und Bauteilen sichtbar – wichtig für Qualitätssicherung und vorgefertigte Elemente.

Kostenloses Erstgespräch

Scan-to-BIM anfragen – ein Ansprechpartner für das ganze Gebäude.

Nennen Sie Gebäudetyp, geschätzte Fläche, Anzahl der Geschosse und den Verwendungszweck. Sie erhalten ein gemeinsames Angebot von ViPoint-Air, Vitwin und vidraw.